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USA plant eigenen TikTok-Algorithmus als Ersatz

VON Katrin Schuster
22. September 2025
in LEBEN, POLITIK, WELT
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Die US-Regierung erwägt den Aufbau einer eigenen Software, die den Empfehlungsmechanismus von TikTok nachbilden soll. Hintergrund sind anhaltende Sicherheitsbedenken gegenüber dem chinesischen Mutterkonzern Bytedance und die Sorge, dieser könne über den Algorithmus Einfluss auf die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten nehmen.

Geplanter Nachbau der Software

Nach Berichten aus Regierungskreisen soll der bestehende Algorithmus von Bytedance als Vorlage dienen, um eine neue Version unter amerikanischer Kontrolle zu entwickeln. „Die USA wollen die Funktionsweise des TikTok-Systems nachvollziehen und eine eigenständige Lösung schaffen“, hieß es von offizieller Seite. Damit verfolgt Washington das Ziel, die Kerntechnologie der App zu sichern, ohne auf die Infrastruktur aus China angewiesen zu bleiben.

Politische Rahmenbedingungen und Fristen

Bereits im vergangenen Jahr war ein Gesetz verabschiedet worden, das festlegt, dass TikTok in den USA nicht unter chinesischer Eigentümerschaft betrieben werden darf. Präsident Donald Trump hatte die Umsetzung dieses Gesetzes wiederholt verschoben. Nach einem Gespräch mit Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte Trump jedoch am vergangenen Freitag, dass Peking grundsätzlich zugestimmt habe. Zugleich kündigte er eine Verlängerung der Frist um 120 Tage an, nachdem er zuvor den Termin bereits auf den 16. Dezember verschoben hatte. Geplant ist, dass Trump in dieser Woche ein Dekret unterzeichnet, um die Genehmigung des Geschäfts formell zu bestätigen.

Struktur eines neuen Unternehmens

Laut US-Regierung soll ein neues Unternehmen entstehen, das zu über 80 Prozent in den Händen amerikanischer Investoren liegen soll. Bytedance dürfe dagegen maximal einen Anteil von unter 20 Prozent behalten. Medienberichten zufolge könnten Oracle sowie die Investmentgesellschaft Silver Lake zu den künftigen Eigentümern zählen. Die endgültige Zusammensetzung des Konsortiums ist jedoch noch nicht fixiert.

Eine Regierungssprecherin, Karoline Leavitt, betonte: „Wir erwarten, dass die Vereinbarung in den kommenden Tagen unterschrieben wird.“ Dennoch sei damit zu rechnen, dass rechtliche Detailfragen noch Zeit beanspruchen.

Rolle von Oracle und Datenschutzfragen

Die Speicherung und Verwaltung der Nutzerdaten in den USA soll nach den bisherigen Plänen Oracle übernehmen. Zudem soll das Unternehmen gemeinsam mit der Regierung die Entwicklung und Beaufsichtigung des neuen Algorithmus kontrollieren. Der Einfluss von Oracle-Gründer Larry Ellison, einem engen Unterstützer von Donald Trump, sorgt jedoch für Diskussionen. Kritiker befürchten, dass durch den starken politischen Einfluss auch Einschränkungen der Meinungsfreiheit auf der Plattform denkbar sein könnten. Ein Analyst warnte: „Die enge Verbindung zwischen Politik und Technologie birgt erhebliche Risiken für die Unabhängigkeit digitaler Inhalte.“

Reaktionen und offene Fragen

Offizielle Stellen aus China äußerten sich bislang nur vage zu den Plänen. Von Seiten der US-Administration heißt es hingegen, dass die Gespräche weit fortgeschritten seien. Gleichwohl ist unklar, wann der vollständige Übergang vollzogen wird. Beobachter rechnen damit, dass erst nach der Unterzeichnung und nach Klärung der juristischen Rahmenbedingungen konkrete Schritte erfolgen. Die weitere Entwicklung bleibt somit eng mit politischen Entscheidungen in Washington verknüpft.

Schlagwörter: AlgorithmusBytedanceDatenDonald TrumpMeinungsfreiheitOracleSilver LakeTikTokUSAXi Jinping
Katrin Schuster

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